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Staufenberger Langläufer wieder auf großer Bergtour 2011.

In diesem Jahr hatten die Bergsportler der Staufenberger Langläufer ihre Bergtour um 4 Wochen nach hinten verlegt, da man die vergangenen Wanderungen immer wegen schlechtem Wetter vorzeitig beenden musste. Neu war auch, dass keine Hüttentouren mehr unternommen werden, sondern von einem Stammquartier tägliche Wanderungen erfolgen sollten. So war eine schöne Pension in Längenfeld im Oetztal auserkoren worden.

Am Dienstag, dem 16.08.11 fuhren 3 Bergfreaks von Staufenberg mit dem Auto bis nach Leermoos, wo der Bergfreund Otto Richter aus München übernommen wurde. Nachmittags trafen die Bergwanderer in ihrem wunderschönen Quartier in Längenfeld, das auf ca. 1200 m Höhe liegt, ein.

Am Tag darauf wurden gleich nach dem Frühstück die Rucksäcke geschultert und die Eingehtour konnte beginnen. Vorbei an der 1660 erbauten Pestkapelle ging es steil hinauf ins Hauertal. Der Steig führte durch eine Felslandschaft, die immer wieder mit blühendem Heidekraut und Preiselbeeren durchsetzt war. Nach 2 Stunden war die Hauerseehütte 2388 m erreicht, die am gleichnamigen türkisgrünen See liegt. Leider wurde die Hütte nicht bewirtet und so musste die Rucksackverpflegung herhalten.

Nach einer Verschnaufpause und den obligaten Fotos erfolgte der Abstieg in Richtung Stabele Alm auf 1900 m Höhe. Eine für die Knie belastende Sache, aber die wunderbare Aussicht entschädigte doch dafür entsprechend. Auf der Alm angekommen wurde die Körperflüssigkeit wieder aufgefüllt, und nach einer Weile mussten die restlichen 700 m bergab noch bezwungen werden.  Im Quartier kam am Spätnachmittag auch Norbert Meier an, der die nächsten Touren mitmachen wollte.

Am nächsten Morgen fuhr die Gruppe mit dem Auto in den Ortsteil Gries der auf 1600 m Höhe liegt. Von hier ab erfolgte der Aufstieg durch das Fischbachtal hinauf zur Winnebachseehütte 2362 m. Nach einer kurzen Verschnaufpause wurde der Gänsekragen in Angriff genommen. Am Fuß des Berges wurde schon darauf hingewiesen, dass absolute Trittsicherheit und Schwindelfreiheit Voraussetzung für die Besteigung sei, und außerdem benötige man Hochgebirgsausrüstung.

Durch Geröll und riesige Felsbrocken führte der Steig auf den Gipfel des 2919 m hohen Gänsekragens. Fantastische Aussicht  auf mehr als 100 „Dreitausender“ entlohnte für die Anstrengung. Auch der Abstieg von diesem heftigen Berg erforderte größte Vorsicht.

Der kommende Tag sollte  mit einem Panoramaaufstieg  zum Genuss werden. Mit dem Bus fuhr die Truppe bis nach Vent, dem Bergsteigerdörfchen am Fuße des höchsten Berges von Tirol, der Wildspitze 3768 m. Bei 1900 m wurde gestartet in Richtung  Tiefenbachferner. Der Weg führte durch eine Hochmoorlandschaft oberhalb des Venter Tales mit herrlichem Blick auf die Gletscher Landschaft der Oetztaler Alpen. Mit unendlich vielen Kehren steil nach oben, schien dieser aussichtsreiche Pfad kein Ende zu nehmen, aber nach 5 Stunden war dann doch das total verschandelte Skigebiet am Tiefenbachferner erreicht. Im Sommer gleicht diese Skiwelt einer Mondlandschaft mit unzähligen Liftanlagen. Nach einer kurzen Pause zum nachtanken der Flüssigkeit, nahmen die müden Wanderer den mautpflichtigen Bus, der sie nach Sölden brachte. Von dort aus fuhren sie mit dem Linienbus nach Längenfeld zurück.

Am nächsten Tag stand die Königstour an, bei der Norbert Meier leider wegen einer Magenverstimmung nicht dabei sein konnte. Mit dem Linienbus starteten die Bergfreaks in Richtung Timmelsjoch. Nach kurzem Zwischenstopp in Obergurgel wurde nach Zahlen der Mautgebühr das Gasthaus am Timmelsjoch erreicht, das 2509 m hoch liegt. Von hier aus wurden die Rucksäcke geschultert und das Abenteuer begann. Zuerst war noch alles ganz harmlos, über kleine Hügel, an Seen vorbei und durch das Wietenkar, aber nach durchqueren des Wannenkars wurde es richtig ernst. Der Wannenkarsattel 2919m musste erklommen werden, denn der weitere Weg führte über den Gipfel. Eine anstrengende Sache denn der Steig führte in kleinen Serpentinen fast senkrecht hinauf. Am Gipfel auch wieder fantastischer Rundblick und einen herrlichen Tiefblick in den kristallklaren Wannensee.

Zum großen Rasten war hier noch keine Zeit, und es ging weiter zum nächsten Event. Nach kurzer bergab Passage musste die 2968 m hohe Wilde Rötespitze erklommen werden, dem höchsten Punkt dieses Panoramaweges. Von hier aus sah man schon das Tagesziel, das Brunnenkogelhaus, das auf der höchsten Spitze des Brunnenkogels 2737 m thront. Aber vorher war noch der dazwischen liegende Rotkogel 2894 m zu überwinden. Hier führte der Weg direkt über den Grat, der oft nur mit Hilfe von Seilen und Ketten möglich war. Aber schließlich wurde das Brunnenkogelhaus doch unversehrt erreicht und dort eine deftige Brotzeit gemacht. Von hier aus mussten fast 1000 m abgestiegen werden zu Fiegls Hütte auf der Windachalm.

Ab hier begann ein neues Abenteuer, denn der Bus der die Wanderer hier abholen sollte, fasste nur 15 Personen, aber es standen mindestens 30 an der Haltestelle. Der Busfahrer brachte es fertig, alle anwesenden Leute in den Bus zu pferchen. Auf einem schmalen Schottersträßchen erfolgte die abenteuerliche Fahrt in das 600 m tiefer gelegene Sölden. Von dort hatte die Truppe gleich Anschluss nach Längenfeld in einem Linienbus mit recht viel Platz.

Am Sonntag brachte Norbert Meier, bevor er nachhause fuhr, seine Bergkameraden nach Burgstein 1450 m, denn heute sollte der Hausberg von Längenfeld, der Gamskogel 2813 m, bezwungen werden. An diesem Tag war es mehr als 30 Grad heiß, und jede Anstrengung ließ einem den Schweiß ausbrechen. In den sehr steilen Waldpassagen war es noch auszuhalten, aber weiter oben im blanken Fels, wo es fast nur noch mittels Ketten und Seilen weiterging, gestaltete sich der Aufstieg doch recht mühsam. Aber nach 4 Stunden war auch diese Bergeroberung abgehakt. Bei fast Windstille und über 20 Grad ließ es sich auf dem Gipfel mit nacktem Oberkörper gut aushalten.

Um die Knie etwas zu schonen, wurde anschließend in Richtung Gries abgestiegen. In 2045 m wurde auf der Nissl Alm noch mal kurz Rast gemacht, und dann erfolgten auf steilen Waldpfaden die letzten 500m Abstieg nach Gries. Von hier aus verkehrte ein Bus nach Längenfeld.

Die Abschlusswanderung am Montag sollte noch mal einen Genuss darstellen. Mit dem Auto wurde bis kurz vor Obergurgl gefahren und über die Lenzenalm zum Nerdersee 2438 m aufgestiegen. Unterwegs auch wieder viel Heidekraut und jede Menge Preiselbeeren. Nach ausgiebiger Rast am See wurde der Abstieg auf gleichem Weg zur Lenzenalm vorgenommen, wo noch mal Pause gemacht wurde. Der Heimweg am nächsten Tag erfolgte über Imst, den Fernpass, nach Leermoos, wo der Bergkamerad Otto Richter wieder abgeliefert wurde, von wo dieser mit dem Fahrrad nach München strampelte (115 km, eine reife Leistung)

Werner Kuhn, Norbert Meier, Otto Richter und Norbert Zecher bedanken sich ganz herzlich bei ihrem Bergkameraden Bernd Kinzler, der diese wunderschöne Tour organisiert und geführt hat.

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Langläufer auf  der Bergtour 2007    (KLICK)

Langläufer auf großer Südamerika- und Südseereise, (Text zum Herunterladen- KLICK).

A 27. Januar 2005 starteten 10 Langläuferinnen Langläufer des SV Staufenberg  zu ihrer großen Laufreise durch Südamerika und in die Südsee. 

Reiseteilnehmer vom SV Staufenberg waren: Lilo und Werner Kuhn, Anni und Ewald Steuernagel, Ursula und Reinhold Jung, Renate und Karl Heinz Bossler sowie Rosi und Norbert Zecher, der auch einen lesenswerten  Bericht verfasste, der hier zum Download als Datei vorliegt.             

 

Jahresfahrt der Langläufer 2007  nach Wilhelmshaven (ein paar Bilder)

 

 

 

 Letzte Bearbeitung mit Stand: 14.04.12