Hier stehen
Artikel zu den läuferischen Aktivitäten unserer Laufsportabteilung, die
der Redaktion eingereicht oder bekannt wurden. Viele aktive Läufer geben
uns keine Informationen über ihre Teilnahme an Veranstaltungen und
finden daher auf unseren Seiten keine Würdigung ihrer Leistungen.
Schade! Gerne würden wir dieses über Jahre nachlesbare Medium mit mehr
und bunteren Berichten füllen. Eine kleine Email, ein paar Fotos und
schon steht es hier auf unseren Seiten, ist lange Zeit nachlesbar und
daher im inneren Kreis unseres Vereins interessanter als ein flüchtiger
Zeitungsartikel. Schreibe an:
seewolff@googlemail.com
oder
nozesta@gmx.net
.
15 km-Lauf der Winterlaufserie in
Pohlheim
Sonneschein, klirrende Kälte und
verschneite Landschaft, die Winterlaufserie in Pohlheim machte am
vergangenen Samstag beim 15 km-Lauf 2009 ihrem Namen alle Ehre.
Allerdings waren die Wege stellenweise schneeglatt und somit schwierig
zu belaufen, was aus den schwächeren Zeiten zu ersehen ist.
5 männliche und 1 weibliche Teilnehmerin
vom SV Staufenberg waren unter den 260 Startern, die bei diesen
winterlichen Bedingungen ihre Chance wahrnahmen.
Petra Schladitz kam als 3. im
Frauen-Gesamtfeld ins Ziel und siegte ganz klar in 1:10:36 Std. in ihrer
Altersklasse W 50. Damit führt sie auch die Serienwertung in dieser
Klasse an.
Bei Dieter Zibulka reichten die 1:02:11
Std. ebenfalls für einen Platz auf dem Treppchen, denn er wurde 3. der M
50
Sehr gut auch die Zeit von Carsten Bock,
der als 11. in der stark besetzten Klasse M 45 in 1:06:45 Std. ins Ziel
kam.
Immer stärker wird auch Nicolas Krug, der
als 7. in der Männer-Hauptklasse nur 1:07:20 Std. brauchte.
Etwas gemütlicher ließ es Jürgen Wißner
angehen, der mit seinen 1:10:31 Std. Rang 5 der M 55 belegte.
Sehr gut die Leistung von Stefan Bock,
der die Serie in der 5 km-Wertung läuft, denn seine 26:35 Minuten
brachten ihn in der Serienwertung auf Rang 4 im Gesamtfeld vor.
Karl Heinz Weil zweitbester Deutscher beim Kuba-Marathon
Beim 23. internationalen Kuba-Marathon
war Karl-Heinz Weil von 24 deutschen Teilnehmern der zweitbeste Läufer
und in der Gesamtklassenwertung der M 60 mit 3:39:38 der Sieger in einem
starken Feld. Uns erreichte die Nachricht von diesem neuen Erfolg am
09.12.08. Wir gratulieren Karl-Heinz, der noch ein paar Tage in Kuba als
Urlaub dranhängt und wünschen gute Heimkehr.
Adventslauf des SVS
Am Samstag 29.11.08 veranstaltete der
Lauftreff des SV Staufenberg seinen Adventslauf bereits zum 27. Mal. Bei
dem beliebten Lauf, der innerhalb des Lauftreffs veranstaltet wird,
werden auch die Vereinsmeisterschaften auf der genau vermessenen 10
km-Strecke ausgetragen. Jeder Teilnehmer kann also so schnell oder so
gemütlich, wie es ihm behagt, das Rennen angehen.
Vereinsmeister bei den Männern wurde
Dieter Zibulka und bei den Frauen hatte Petra Schladitz die Nase vorne.
Beide wurden mit dem entsprechenden Wanderpokal für diese Veranstaltung
ausgezeichnet.
Besonders hervorzuheben sind die
Leistungen der Jüngsten des Vereins. So konnte Nicolas Krug (Jg. 92) in
der guten Zeit von 41:06 Min. Rang 4 im Gesamtfeld belegen, und der erst
11jährige Stefan Bock bewältigte die schwierige 10 km-Strecke in 58:37
Min.
Nachfolgend die Teilnehmer in Reihenfolge
des Einlaufs:
1. Dieter Zibuka 40:17, 2. Jürgen Häuser
40:30, 3. Udo Findt 41:02, 4. Nicolas Krug 41:06,
5. Steffen Dietz 42:58, 6. Carsten Bock
434:57, 7. Petra Schladitz, 8. Norbert Zecher 48:30,
9. Horst Bolte 48:31, 10. Wolfgang Vogel
49:46, 11. Rainer Pirr 50:20, 12.Torsten Leiweber 52:40, 13. Manfred
Prax 52:41, 14. Werner Kuhn 53:50, 15. Norbert Meier 54:22, 16. Angelika
Lohr 54:33, 17. Novak Cekar 56:26, 18. Oskar Klein 58:22, 19. Stefan
Bock 58:37, 20. Bernhard Lohr 59:15, 21. Bernd Kinzler 60:20, 22.
Norbert Wolff 64:25, 23. Christian Schindler 64:29, 24. Ewald
Steuernagel 75:59, 24. Rosi Zecher 75:59, 24. Anni Steuernagel 75:59,
27. Jochen Wolf 76:52, 28. Willi Findt 77:13,
Im Anschluss an die Siegerehrung fand die
sehr harmonische Weihnachtfeier der Langlaufabteilung im Vereinsheim
statt.
10 km-Lauf der Winterlaufserie in
Alten-Buseck
Am Samstag 06.12.08 fand bei recht guten
Laufbedingungen der 10 Km-Lauf innerhalb der Alten-Busecker
Winterlaufserie statt. Erneut nahmen wieder knapp 200 Langstreckler an
diesem Wettbewerb teil, darunter auch wieder einige Läufer des SVS.
Petra Schladitz meisterte den
anspruchsvollen Kurs recht locker, und gewann in 46:32 Min. ihre
Altersklasse der M 50.
Dieter Zibulka blieb mit seinen 39:31
Min. deutlich unter der Schallmauer der 40 Minuten und wurde 4. der M
50.
Einwandfreie Leistung auch von Carsten
Bock, der in 43:15 Min. ins Ziel kam und Rang 15 der sehr stark
besetzten Klasse M 45 belegte.
Genau 2 Minuten später lief Jürgen Wißner
über die Ziellinie. Er hatte seinen Sohn auf der Strecke begleitet.
Stefan Bock konnte sich auf der
5-km-Strecke mit 26:45 Min. um 2 Minuten gegenüber dem ersten Lauf
steigern.
Winterlaufserie in Alten-Buseck
Pünktlich zum Beginn der Winterlaufserie
in Alten-Buseck am Samstag, dem 22.11.08, hielt der Winter in diesem
Jahr zum ersten Mal Einzug. Schnee und auch einige matschige Passagen
ließen bei den rund 200 Teilnehmern echte Winterlauf-Gefühle aufkommen.
Vier Athleten des SVS wollten den
Einstieg in diese beliebte Serie, die mit dem 15 km-Lauf beginnt, nicht
verpassen. Gewohnt routiniert absolvierte Petra Schladitz den
schwierigen Kurs und wurde in der Zeit von 1:11:29 Std. Zweite der W 50.
Dieter Zibulka, der zurzeit gut drauf
ist, konnte sich mit seinen gelaufenen 1:00:37 Std. den 3. Rang in der M
50 sichern. Jürgen Wißner gelang ebenfalls mit 1:03:39 Std. eine gute
Zeit und Platz 2. der M 55. Seine Wunschzeit von 1:05:58 Std. erreichte
auch Carsten Bock, der damit Platz 12 der sehr stark besetzten M 45
belegte. Stefan Bock wagte den Einstieg auf der 5 km-Runde auch bei
dieser Serie und absolvierte die Rund in 28:26 Minuten
Allendorfer Nikelsmarktlauf
Am Samstag, dem 01.11.08 fand der
Allendorfer Nikelsmarktlauf bereits zum 5. Mal statt. Bei recht gutem
Laufwetter konnte der Veranstalter seine Teilnehmerzahl deutlich
steigern. So gingen erstmals ca. 130 Langstreckler auf die schwierige 10
km-Strecke, darunter auch wieder 4 männliche und 3 weibliche Läufer des
SV Staufenberg.
Ganz vorne dabei waren die Jüngsten des
Vereins. So konnte der 16jährige Nicolas Krug erstmals unter der
begehrten 40-Minutengrenze bleiben. Mit seinen 39:48 Minuten siegte er
ganz klar bei der männlichen Jugend B, genauso wie die gleichaltrige
Franziska Rachowski, die in 42:00 Minuten die weibliche Jugend B
eindeutig beherrschte. Franzi wäre noch schneller gewesen, hätte sie ein
Mitläufer nicht am Start zu Fall gebracht.
Einen ebenfalls ungefährdeten Sieg errang
Dieter Zibulka, der als 11. im Gesamtfeld in 39:29 Min. erster in der M
50 wurde.
Auch Carsten Bock war mit seinen 42:51
Min. und Rang 6 der M 45 ganz zufrieden.
Karl Heinz Weil belegte in 44:35 Min. den
2. Platz in der M 60. Die gleiche Zeit gelang Petra Schladitz, die damit
in der W 50 siegte.
Ebenfalls einen Platz auf dem Treppchen
gelang Bettina Wicke-Rachowski, die in 49:33 Min. dritte der W 40 wurde.
Wir gratulieren unseren Teilnehmern am
Frankfurter City-Marathon 2008
Am Sonntag, dem 26.10.08 fand der älteste
Marathon Deutschlands in Frankfurt statt. Bei recht gutem Laufwetter
gingen rund 12.000 Langstreckler auf die große Runde durch die
Frankfurter Stadtteile, um die klassische Strecke von 42,195 km zu
bezwingen. Innerhalb dieses Stadtmarathons wurden auch die Hessischen
Marathonmeisterschaften ausgetragen.
Unter dieser Menge waren 5 Läufer und 1
Läuferin des SV Staufenberg dabei, die zum Abschluss der Saison noch mal
die Form testen und gute Ergebnisse erreichen wollten.
Dies gelang Petra Schladitz sehr gut,
denn ihre 3:37:52 Std. bedeuteten Rang 13 der Klasse W 50 und den 2.
Platz bei den Hessischen Meisterschaften in dieser Klasse.
Gut lief es auch bei Dieter Zibulka, der
die zweite Hälfte wesentlich schneller lief, und in 3:09:17 Std. als 9.
der M 50 bei den „Hessischen“ einkam.
Christian Heger schlug sich ebenfalls
bravourös, denn bei seinem 2. Marathon insgesamt bedeuten die gelaufenen
3:12:57 Std. eine erhebliche Steigerung seiner persönlich Bestzeit.
Ebenfalls neue persönliche Bestzeit
erreichte Manfred Becker mit seinen 3:28:51 Std.
Solide die Leistung von Jürgen Wißner,
der in 3:28:02 Std. einkam und damit 9. der M 55 bei den Hessischen
wurde.
Eine gute Figur machte auch Norbert
Völker, denn mit seinen 3:38:43 Std. belegte er Rang 12 bei den
Hessischen Meisterschaften in seiner Altersklasse M 55.
Die Mannschaft mit Zibulka, Wißner,
Völker erreichte in der Landeswertung den 27. Platz.
Neue Bestzeit für Carsten Bock in der
Wieseckaue
Angenehme Lauftemperaturen und kaum Wind
waren fast optimale Voraussetzungen für gute Zeiten und Platzierungen
beim Straßenlauf des LAZ in der Giessener Wieseckaue. Die Truppe des SV
Staufenberg war zwar recht klein, dafür lieferte sie aber gute
Leistungen ab.
Horst Bolte, der immer nur mal sporadisch
zum Wettkampf antritt, konnte mit seinen 46:13 Minuten und Rang 3 der M
45 voll überzeugen.
Über die Halbmarathondistanz lief Dieter
Zibulka als 9. im Gesamtfeld ins Ziel, und in der guten Zeit von
1:26:52 Std. wurde er Sieger bei den Männern über 50
Erneut neue persönliche Bestzeit gelang
Carsten Bock, denn mit 1:35:03 Std. war er nochmals 2 Minuten schneller
als in Treis. Er belegte den 7. Rang in der stark besetzten Klasse M 45.
Petra Schladitz führte nicht nur das
Frauen-Gesamtfeld an, sondern siegte auch mit ihren starken 1.39:38 Std.
in der W 50. Damit lag sie nur wenig über ihrer Bestzeit aus dem Jahr
2002.
Karl Heinz Weil zwei Wochen nach seinem Berlin-Marathon nun wieder in
Essen dabei.
Karl-Heinz überraschte uns mit der
Nachricht, dass er bereits zwei Wochen nach seinem Berlin-Marathon
wieder in Essen angetreten ist. Scheinbar braucht Karl-Heinz keine
Regeneration, sein Körper ist auf Laufen eingestellt, sagt er. Die
erreichte Zeit war mit 03:30:24 wieder gut. Er hatte bei diesem
Lauf mit neuen Wadenstrümpfen experimentiert und dabei leider in der
zweiten Hälfte des Laufes erhebliche Probleme. In der ersten Hälfte des
Laufs hatte er noch eine Zeit von 01:40 vorgelegt, in der zweiten Hälfte
meinte er die Füße nicht mehr heben zu können und rutschte auf eine Zeit
von 01:50. Normalerweise gestaltet er seine Rennen sehr
gleichmäßig. Waren es wirklich die Strümpfe oder lag es doch an der zu
kurzen Zeit zwischen den Marathon-Läufen, fragen wir Normalläufer uns.
Insgesamt aber war Karl-Heinz natürlich wieder in seiner Altersklasse
auf den vorderen Plätzen zu finden und zufrieden. Nun will er sich mit
einem letzten Marathon vor seinem Geburtstag aus der M60 verabschieden.
Der letzte Lauf wird in der M60 am 16.11.08 beim Cuba-Marathon statt
finden. Wir sind gespannt auf den Bericht und wünschen Karl-Heinz Erfolg
und eine gesunde Heimkehr.
Gute Platzierungen beim Treiser Volkslauf
Durch die günstige Lage des Feiertags und
den Beginn der Herbstferien konnte der SV Staufenberg leider nur 20
Athleten zum Volkslauf seines Vereinsnachbarn Lauf- und Walkingtreffs
Treis entsenden.
Dennoch konnten sich die Läuferinnen und
Läufer des SVS recht gut in Szene setzen und gute Zeiten und
Platzierungen erreichen.
Der jüngste der Truppe, Nicolas Krug,
lief ein gutes Rennen auf dem 10 km-Kurs und verpasste mit 40:17 Min.
die angepeilte Schallmauer von 40 Minuten nur ganz knapp. Die Zeit
bedeutete für ihn den Sieg in der Jugendklasse B.
Tolle Rennen liefen auch Petra Schladitz
und Dieter Zibulka, die in 45:09 bzw. 38:41 Min. ihre Klassen gewannen.
Die weiteren Teilnehmer über 10 km
Karl Heinz Weil 44,40 Min. 3. M65
Herbert Becker 45:09 Min. 11. M 45
Wolfgang Vogel 50:06 Min. 5. M 60
Opper-Walther, Sabine 53:12 Min. 3. W 40
Auch auf der Halbmarathonstrecke gab es
gute Ergebnisse.
Hier konnte Carsten Bock neue Bestzeit
von 1:37:24 Std. laufen und damit ganz klar beweisen, dass er derzeit
gut in Form ist. Auch Manfred Becker, der die ganze Strecke mit ihm
zusammenlief, zeigte, dass er gerüstet ist für die Hessischen
Marathonmeisterschaften in Frankfurt.
Norbert Völker erreichte mit seinen
1:43:16 Std. den 2. Rang in der M 55 und Novak Cegar war mit seinen
1:46:43 Std. und Platz 6 der M 55 ebenfalls zufrieden.
Uwe Schäfer blieb in 1:50:46 Std. in
seinem Leistungsbereich, während Rainer Pirr in 2:00:56 Std. einen
lockeren Trainingslauf absolvierte.
Ganz souverän spulte Jörn Jörren die 21,1
km ab und siegte in 2:01:52 Std. bei den 70jährigen.
Werner und Lilo Kuhn, Norbert und Marie
Luise Wolff sowie Rudi Beutel und Norbert Zecher komplettierten das Team
auf der Wanderstrecke
Karl Heinz Weil siegreich beim Berlin
Marathon
Einen ganz tollen Lauf zeigte Karl Heinz
Weil beim Berlin Marathon, den er in 3:24:35 Std. absolvierte und Rang
38. der M 60 belegte. In dieser Klasse kamen 789 Läufer ins Ziel
Dies zeigt, dass er sich unter den ersten
5% der 30.000 Gestarteten platzieren konnte. Wir gratulieren!
Gute Leistungen beim VL in Garbenteich
Am Sonntag, dem 14.09.08, veranstaltete
der SV Garbenteich seinen traditionellen Volkslauf, bei dem verschiedene
Strecken über 10, 21,1 und 30 km gelaufen werden können.
In diesem Jahr passierte dem Veranstalter
ein kleines Missgeschick mit der Kennzeichnung der Strecke, denn alle
Läufer mussten etwa 800 Meter mehr laufen, was zu einigem Ärger führte.
Dennoch konnten die Athleten des SV
Staufenberg mit recht guten Zeiten und Platzierungen überzeugen.
Karl Heinz Weil versuchte sich auf der 10
km-Strecke und kam als Sieger der M 60 in 46:52 Min. ins Ziel.
Über 21,1 km starteten Carsten Bock, in
sehr guten 1:41:59 Std., und Herbert Becker, der mit 1:49:09 Std.
aufwartete.
Auf der schweren 30 km-Strecke überzeugte
Dieter Zibulka mit 2:11:33 Std., die ihm den Sieg in der M 50 brachten.
Auch Novak Cekar war mit seinen 2:47:18 Std. zufrieden.
Eine sehr starke Leistung brachte Petra
Schladitz mit ihren 2:36:35 Std. und Rang 2 der W 50
Herzlichen Glückwunsch Franzi!
Franzi Rachowski ist am Samstag 16.08.2008 mit
neuer persönlicher Bestzeit von 10:57 über 3000m auf den 7. Platz
bei den Süddeutschen Meisterschaften der weiblichen Jugend B in
Ohrdruf gelaufen. Vertreten waren unterhalb des Weißwurstäquators
Teilnehmer aus 8 Bundesländern.
Kommentar der Radaktion: Jetzt ist es soweit. Davon hat Papa
Rainer Rachowski schon immer geträumt! "Ein eigener Rennstall mit
Spitzenläuferin in der eigenen Familie und er mit Bettina als
Trainerin und Trainer"!!!!!! Jetzt lässt man Franzi rennen und
wird hoffentlich mal selbst einen Gang zurück schalten.
Franzi bei der Siegerehrung als 2. von rechts

Karl-Heinz Weil belegt erste Plätze in
Serie:
Unser aktivster Senior und Weltreisender
im Laufsport erreichte wieder beste Platzierungen in der zurückliegenden
Saison des Jahres 2008. Hier die Zeiten und Ergebnisse:
10.08.08
Halbmarathon Stadtlauf des KSV Klein-Karben: 1. Platz der M 60 /
in 01:36:35,0
22.08.08
Schotten-Stausee 10.000 Meter Lauf: 1. Platz M60 / in 43:18,3
23.08.08
Heuchelheimer Mitternachtslauf 10.000 Meter: 1. Platz M60 / in
43:33,4
30.08.08
Wittmunder Klinkerlauf 10.000 Meter: 1. Platz M60 / in 44:14,0
07.09.08
Halbmarathon Stadtjubiläumslauf Oldenburg: 1. Platz M60 / in 01:36:35
Karl-Heinz
berichtete, dass er besonders viel Spaß bei einigen freundschaftlichen
Laufduellen im hohen Norden mit seinem Urlaubsfreund Horst Frense hatte.
Dazu muss man sagen Karl-Heinz läuft im Alter von 64 Jahren noch in der
M60, während Horst Frense als M65 an den Start geht. Horst Fresne ist
mehrmaliger Norddeutscher- und Niedersachsenmeister im Halbmarathon und
auf der 10.000 Meter Strecke. Beide lieferten sich spannende Rennen:
10.000 Meter in Wittmund:
Frense 44:01 / Weil 44:14
Halbmarathon
Oldenburg: Weil 01:36:35 / Frense 01:39:35
23. Swissalpine in Davos
(more than a race)
„Swissalpine
oder „Die härteste Versuchung, seitdem es Berglauf gibt.“
Bettina Wicke-Rachowski und Rainer
Rachowski hatten sich für den 26.07.2008 etwas ganz besonderes
vorgenommen, nämlich die Teilnahme am Swissalpine-Marathon in Davos.
Bettina begnügte sich hierbei mit dem K 21, der unterhalb von
Klosters-Davos auf der spektakulären Sunnibergbrücke um 13.00 Uhr bei 30
Grad gestartet wurde. Auf einer Halbmarathon-Distanz waren auf extremen
Bergpfaden 680 Höhenmeter zu überwinden. Bereits nach der Brücke ging es
steil bergauf. Dort begannen die ersten Läufer zu gehen, an überholen
war auf den schmalen Pfaden nicht zu denken, sodass der erste Kilometer
in 7 Min. und 38 Sekunden von ihr gelaufen wurde. Beschäftigt mit der
Berechnung der Endzeit und in steilen Kehren noch laufend bis über
Klosters war nach 6 km ein wunderschönes Bergpanorama (Piz Buin 3312 m
und Verstanclahorn 3298 m) eine kleine Entschädigung für die Strapazen.
Endlich ging es auf einen geschotterten breiten Weg bergab Richtung
Klosters, jedoch nach einer Senke setzte sich die Laufstrecke wieder auf
einen holprigen Bergpfad nach oben fort. Bis zu dem Ort Laret ging es
ständig bergauf, teilweise auf so schmalen und schwindelerregenden
Pfaden. In Laret verlief die Strecke parallel zur Rhäitischen Eisenbahn
bevor man dann die Hauptstrasse über ein sehr wackliges Gerüst, welches
wohl in Deutschland nicht den Sicherheitsstatuten entspricht, querte.
Nach 11 km hatte Bettina eine Zeit von 1 Std. und 37 Min. Ihre Tochter
Franziska rechnete mit einer Ankunft im Stadion von Davos nach 2 Std. ,
das war für Bettina bereits utopisch. Nochmals musste sie 130 Höhenmeter
nach Davos-Wolfgang. Der höchste Punkt der Strecke war erreicht. Auf den
Davoser See blickend ging es nun stetig bergab, aber nicht an der
Seepromenade entlang, sondern oberhalb auf einem schmalen Waldpfad. Im
nächsten Ort Stilli musste Bettina nochmals ein wackliges Gerüst
bezwingen bis sie auf die Strecke des K78 und des Marathons traf. Die
letzten drei Kilometer waren identisch und es ging immer wieder leicht
bergauf und teilweise steil bergab. In einer Zeit von 2 Std. 20 Min. und
7 Sek. Erreichte sie das Ziel im Davoser Sportstadion. Von 1120
Teilnehmern hatte sie den 523. Platz, was den 30 Platz in ihrer
Altersklasse W 40 bedeutete bzw. von 343 gestarteten Frauen war sie auf
Platz 131 gelaufen.
Rainer hatte sich den K78, den laut
Veranstalter härtesten Berg-Ultramarathon der Welt“ die ultimative
Herausforderung“, ausgesucht. Es ging 21 km durch noch alpines Gelände
mit dem Panoramatrail als Schlüsselstelle auf 2600 m (extrem schmaler,
teilweise exponierter Bergpfad).
Gestartet wurde im Sportstadion von
Davos um 8:00 Uhr bei noch angenehmen Temperaturen und herrlichen
Sonnenschein. Die ersten 5 km ging es noch relativ flach durch Davos (50
Hm), wo auf der Einkaufsmeile zahlreiche Zuschauer die Läufer
anfeuerten. Danach verlief die Strecke bergauf Richtung Rotschtobel (100
Hm)und dann bergab zum Schmelzbach (-360 Hm). Weiter ging es über das
weltberühmte Wiesenerviadukt bergab (-150 Hm), um danach wieder 150 Hm
bergauf zu laufen. Jetzt führte die Strecke wieder bergab zum tiefsten
Punkt in Filisur auf 1032 m (-210Hm). Zwei Kilometer Flachland waren
nach 31 km angesagt, was absolut notwendig war, denn hier waren die Füße
schon rund und Rainer zum ersten Mal platt. Aber Rainer wusste, jetzt
geht’s so langsam los, denn nun ging es von 1019 m bei km 32 über Bergün
1365m (km 39) und somit 500 gelaufenen Höhenmetern, auf den
anspruchvollsten Teil der Strecke. Auf steilen Bergwegen durch das Val
de Tours nach Chants, welches auf 1822 m liegt, war er bei Km 47
angelangt und hatte wiederum 437 Höhenmeter bezwungen. Rainer hatte die
Strecke bis hierher bereits vorweg besichtigt und ging den Bergweg bis
Chants gemächlich an, um ein wenig zu regenerieren. Dies war auch nötig,
denn ab hier wurde es bitterer Ernst. 743 Höhenmeter auf exponierten
Bergpfaden aufwärts in der glühenden Mittagshitze bis zur Keschütte
(2632 m) raubten alle Reserven. Die ersten Läufer, die aufgegeben
hatten, kamen Rainer nun mit zerknirschtem Gesicht entgegen, aber Rainer
kämpfte selbst mit dem Aufgeben. Sein Puls wollte einfach nicht mehr
unter 140 Schläge pro Minute sinken und nirgends an den
Verpflegungsstellen gab es bisher Cola.
Als Rainer sich auf Steinen sitzend
ausruhte, forderten ihn die Laufkollegen auf „weiter geht´s“ und so
wurde dann die Keschütte auf 2632 m erreicht. Das war die Tortur pur.
Auch an dieser Verpflegungsstelle gab es keine Cola. So ging Rainer in
die Hütte, um sich eine Cola zu kaufen. Als er nach dem Preis fragte,
sagte der Wirt „Wer so eine Leistung bringt, muss bei mir nichts
bezahlen“. Bei Rainer flossen die Tränen. Nach der Cola ging es mit
seiner Leistung steil nach oben, aber zunächst einmal 300 Hm bergab, um
dann auf dem Panoramatrail über und durch Bergbäche, Schneefelder, die
steil abfielen, auf exponierten, steilen und schmalen Wegen zum
Scalettapass auf 2606 m zu laufen. Auf diesem Stück hat Rainer dann fast
alle, die bergauf an ihm vorbeigelaufen sind, wieder überholt. Jetzt kam
das gute Gefühl auf „Du schaffst es“. Auf dem Scalettapass bei km 60
reicht jedem Läufer ein Arzt die Hand und fragt, ob noch alles in
Ordnung ist, wird dies nicht bejaht, dann wird der Läufer aus dem Rennen
genommen. Ab hier geht es nun 18 km steil bergab; eine bei so müden
Knochen nicht enden wollende Strecke. Nun beim Bergablaufen wurde an
jeder Verpflegungsstation Cola angeboten (da, wo es niemand mehr
braucht). Hierüber sollte der Veranstalter einmal nachdenken. Am Eingang
vom Sportstadion in Davos erwartet die Tochter Franziska bereits den
Papa, der schon lange überfällig war (sein Ziel war unter 10 Std.), um
mit ihm ins Ziel zu laufen. Nach 10 Stunden und 45 Minuten kam er
endlich und lief mit Franzi an der Hand die letzten 200 m auf der
Tartanbahn über die Ziellinie in einer Zeit von 10 Std.46 Min. und 31
Sek.. Dies bedeutete 599. Platz im Gesamtfeld und Platz 33 in der
Altersklasse M 55. Am Start waren 1251 Teilnehmer, von denen 839 ins
Ziel kamen. An der gesamten Veranstaltung beteiligten sich über 5000
Teilnehmer auf den Strecken K 78, K 42, C 42, K 21, Walking 21 und K11.
Rainers Fazit im Ziel: „Das war Grenzbelastung pur. Nie mehr!“.