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Adventslauf 2008
 
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Hier stehen Artikel zu den läuferischen Aktivitäten unserer Laufsportabteilung, die der Redaktion eingereicht oder bekannt wurden. Viele aktive Läufer geben uns keine Informationen über ihre Teilnahme an Veranstaltungen und finden daher auf unseren Seiten keine Würdigung ihrer Leistungen. Schade! Gerne würden wir dieses über Jahre nachlesbare Medium mit mehr und bunteren Berichten füllen. Eine kleine Email, ein paar Fotos und schon steht es hier auf unseren Seiten, ist lange Zeit nachlesbar und daher im inneren Kreis unseres Vereins interessanter als ein flüchtiger Zeitungsartikel. Schreibe an: seewolff@googlemail.com  oder nozesta@gmx.net .

15 km-Lauf der Winterlaufserie in Pohlheim 

Sonneschein, klirrende Kälte und verschneite Landschaft, die Winterlaufserie in Pohlheim machte am vergangenen Samstag beim 15 km-Lauf 2009 ihrem Namen alle Ehre. Allerdings waren die Wege stellenweise schneeglatt und somit schwierig zu belaufen, was aus den schwächeren Zeiten zu ersehen ist.

5 männliche und 1 weibliche Teilnehmerin vom SV Staufenberg waren unter den 260 Startern, die bei diesen winterlichen Bedingungen ihre Chance wahrnahmen.

Petra Schladitz kam als 3. im Frauen-Gesamtfeld ins Ziel und siegte ganz klar in 1:10:36 Std. in ihrer Altersklasse W 50. Damit führt sie auch die Serienwertung in dieser Klasse an.

Bei Dieter Zibulka reichten die 1:02:11 Std. ebenfalls für einen Platz auf dem Treppchen, denn er wurde 3. der M 50

Sehr gut auch die Zeit von Carsten Bock, der als 11. in der stark besetzten Klasse M 45 in 1:06:45 Std. ins Ziel kam.

Immer stärker wird auch Nicolas Krug, der als 7. in der Männer-Hauptklasse nur 1:07:20 Std. brauchte.

Etwas gemütlicher ließ es Jürgen Wißner angehen, der mit seinen 1:10:31 Std. Rang 5 der M 55 belegte.

Sehr gut die Leistung von Stefan Bock, der die Serie in der 5 km-Wertung läuft, denn seine 26:35 Minuten brachten ihn in der Serienwertung auf Rang 4 im Gesamtfeld vor.

 

 

Karl Heinz Weil zweitbester Deutscher beim Kuba-Marathon

Beim 23. internationalen Kuba-Marathon war Karl-Heinz Weil von 24 deutschen Teilnehmern der zweitbeste Läufer und in der Gesamtklassenwertung der M 60 mit 3:39:38 der Sieger in einem starken Feld. Uns erreichte die Nachricht von diesem neuen Erfolg am 09.12.08. Wir gratulieren Karl-Heinz, der noch ein paar Tage in Kuba als Urlaub dranhängt und wünschen gute Heimkehr.

Adventslauf des SVS

Am Samstag 29.11.08 veranstaltete der Lauftreff des SV Staufenberg seinen Adventslauf bereits zum 27. Mal. Bei dem beliebten Lauf, der innerhalb des Lauftreffs veranstaltet wird, werden auch die Vereinsmeisterschaften auf der genau vermessenen 10 km-Strecke ausgetragen. Jeder Teilnehmer kann also so schnell oder so gemütlich, wie es ihm behagt, das Rennen angehen.

Vereinsmeister bei den Männern wurde Dieter Zibulka und bei den Frauen hatte Petra Schladitz die Nase vorne. Beide wurden mit dem entsprechenden Wanderpokal für diese Veranstaltung ausgezeichnet.

Besonders hervorzuheben sind die Leistungen der Jüngsten des Vereins. So konnte Nicolas Krug (Jg. 92) in der guten Zeit von 41:06 Min. Rang 4 im Gesamtfeld belegen, und der erst 11jährige Stefan Bock bewältigte die schwierige 10 km-Strecke in 58:37 Min.

Nachfolgend die Teilnehmer in Reihenfolge des Einlaufs:

1. Dieter Zibuka 40:17, 2. Jürgen Häuser 40:30, 3. Udo Findt 41:02, 4. Nicolas Krug 41:06,

5. Steffen Dietz 42:58, 6. Carsten Bock 434:57, 7. Petra Schladitz, 8. Norbert Zecher 48:30,

9. Horst Bolte 48:31, 10. Wolfgang Vogel 49:46, 11. Rainer Pirr 50:20, 12.Torsten Leiweber 52:40, 13. Manfred Prax 52:41, 14. Werner Kuhn 53:50, 15. Norbert Meier 54:22, 16. Angelika Lohr 54:33, 17. Novak Cekar 56:26, 18. Oskar Klein 58:22, 19. Stefan Bock 58:37, 20. Bernhard Lohr 59:15, 21. Bernd Kinzler 60:20, 22. Norbert Wolff 64:25, 23. Christian Schindler 64:29, 24. Ewald Steuernagel 75:59, 24. Rosi Zecher 75:59, 24. Anni Steuernagel 75:59, 27. Jochen Wolf 76:52, 28. Willi Findt 77:13,

Im Anschluss an die Siegerehrung fand die sehr harmonische Weihnachtfeier der Langlaufabteilung im Vereinsheim statt.

 

10 km-Lauf der Winterlaufserie in Alten-Buseck 

Am Samstag 06.12.08 fand bei recht guten Laufbedingungen der 10 Km-Lauf innerhalb der Alten-Busecker Winterlaufserie statt. Erneut nahmen wieder knapp 200 Langstreckler an diesem Wettbewerb teil, darunter auch wieder einige Läufer des SVS.

Petra Schladitz meisterte den anspruchsvollen Kurs recht locker, und gewann in 46:32 Min. ihre Altersklasse der M 50.

Dieter Zibulka blieb mit seinen 39:31 Min. deutlich unter der Schallmauer der 40 Minuten und wurde 4. der M 50.

Einwandfreie Leistung auch von Carsten Bock, der in 43:15 Min. ins Ziel kam und Rang 15 der sehr stark besetzten Klasse M 45 belegte.

Genau 2 Minuten später lief Jürgen Wißner über die Ziellinie. Er hatte seinen Sohn auf der Strecke begleitet.

Stefan Bock konnte sich auf der 5-km-Strecke mit 26:45 Min. um 2 Minuten gegenüber dem ersten Lauf steigern.

 

Winterlaufserie in Alten-Buseck

Pünktlich zum Beginn der Winterlaufserie in Alten-Buseck am Samstag, dem 22.11.08, hielt der Winter in diesem Jahr zum ersten Mal Einzug. Schnee und auch einige matschige Passagen ließen bei den rund 200 Teilnehmern echte Winterlauf-Gefühle aufkommen.

Vier Athleten des SVS wollten den Einstieg in diese beliebte Serie, die mit dem 15 km-Lauf beginnt, nicht verpassen. Gewohnt routiniert absolvierte Petra Schladitz den schwierigen Kurs und wurde in der Zeit von 1:11:29 Std. Zweite der W 50.

Dieter Zibulka, der zurzeit gut drauf ist, konnte sich mit seinen gelaufenen 1:00:37 Std. den 3. Rang in der M 50 sichern. Jürgen Wißner gelang ebenfalls mit 1:03:39 Std. eine gute Zeit und Platz 2. der M 55. Seine Wunschzeit von 1:05:58 Std. erreichte auch Carsten Bock, der damit Platz 12 der sehr stark besetzten M 45 belegte. Stefan Bock  wagte den Einstieg auf der 5 km-Runde auch bei dieser Serie und absolvierte die Rund in 28:26 Minuten

Allendorfer Nikelsmarktlauf

Am Samstag, dem 01.11.08 fand der Allendorfer Nikelsmarktlauf bereits zum 5. Mal statt. Bei recht gutem Laufwetter konnte der Veranstalter seine Teilnehmerzahl deutlich steigern. So gingen erstmals ca. 130 Langstreckler auf die schwierige 10 km-Strecke, darunter auch wieder 4 männliche und 3 weibliche Läufer des SV Staufenberg.

Ganz vorne dabei waren die Jüngsten des Vereins. So konnte der 16jährige Nicolas Krug erstmals unter der begehrten 40-Minutengrenze bleiben. Mit seinen 39:48 Minuten siegte er ganz klar bei der männlichen Jugend B, genauso wie die gleichaltrige Franziska Rachowski, die in 42:00 Minuten die weibliche Jugend B eindeutig beherrschte. Franzi wäre noch schneller gewesen, hätte sie ein Mitläufer nicht am Start zu Fall gebracht.

Einen ebenfalls ungefährdeten Sieg errang Dieter Zibulka, der als 11. im Gesamtfeld in 39:29 Min. erster in der M 50 wurde.

Auch Carsten Bock war mit seinen 42:51 Min. und Rang 6 der M 45 ganz zufrieden.

Karl Heinz Weil belegte in 44:35 Min. den 2. Platz in der M 60. Die gleiche Zeit gelang Petra Schladitz, die damit in der W 50 siegte.

Ebenfalls einen Platz auf dem Treppchen gelang Bettina Wicke-Rachowski, die in 49:33 Min. dritte der W 40 wurde.

 

Wir gratulieren unseren Teilnehmern am Frankfurter City-Marathon 2008

Am Sonntag, dem 26.10.08 fand der älteste Marathon Deutschlands in Frankfurt statt. Bei recht gutem Laufwetter gingen rund 12.000 Langstreckler auf die große Runde durch die Frankfurter Stadtteile, um die klassische Strecke von 42,195 km zu bezwingen. Innerhalb dieses Stadtmarathons wurden auch die Hessischen Marathonmeisterschaften ausgetragen.

Unter dieser Menge waren 5 Läufer und 1 Läuferin des SV Staufenberg dabei, die zum Abschluss der Saison noch mal die Form testen und gute Ergebnisse erreichen wollten.

Dies gelang Petra Schladitz sehr gut, denn ihre 3:37:52 Std. bedeuteten Rang 13 der Klasse W 50 und den 2. Platz bei den Hessischen Meisterschaften in dieser Klasse.

Gut lief es auch bei Dieter Zibulka, der die zweite Hälfte wesentlich schneller lief, und in 3:09:17 Std. als 9. der M 50 bei den „Hessischen“ einkam.

Christian Heger schlug sich ebenfalls bravourös, denn bei seinem 2. Marathon insgesamt bedeuten die gelaufenen 3:12:57 Std. eine erhebliche Steigerung seiner persönlich Bestzeit.

Ebenfalls neue persönliche Bestzeit erreichte Manfred Becker mit seinen 3:28:51 Std.

Solide die Leistung von Jürgen Wißner, der in 3:28:02 Std. einkam und damit 9. der M 55 bei den Hessischen wurde.

Eine gute Figur machte auch Norbert Völker, denn mit seinen 3:38:43 Std. belegte er Rang 12 bei den Hessischen Meisterschaften in seiner Altersklasse M 55.

Die Mannschaft mit Zibulka, Wißner, Völker erreichte in der Landeswertung den 27. Platz.

Neue Bestzeit für Carsten Bock in der Wieseckaue

Angenehme Lauftemperaturen und kaum Wind waren fast optimale Voraussetzungen für gute Zeiten und Platzierungen beim Straßenlauf des LAZ in der Giessener Wieseckaue. Die Truppe des SV Staufenberg war zwar recht klein, dafür lieferte sie aber gute Leistungen ab.

Horst Bolte, der immer nur mal sporadisch zum Wettkampf antritt, konnte mit seinen 46:13 Minuten und Rang 3 der M 45 voll überzeugen.

Über die Halbmarathondistanz lief Dieter Zibulka als 9. im Gesamtfeld ins Ziel, und in der  guten Zeit von 1:26:52 Std. wurde er Sieger bei den Männern über 50

Erneut neue persönliche Bestzeit gelang Carsten Bock, denn mit 1:35:03 Std. war er nochmals 2 Minuten schneller als in Treis. Er belegte den 7. Rang in der stark besetzten Klasse M 45.

Petra Schladitz führte nicht nur das Frauen-Gesamtfeld an, sondern siegte auch mit ihren starken 1.39:38 Std. in der W 50. Damit lag sie nur wenig über ihrer Bestzeit aus dem Jahr 2002.

Karl Heinz Weil zwei Wochen nach seinem Berlin-Marathon nun wieder in Essen dabei.

Karl-Heinz überraschte uns mit der Nachricht, dass er bereits zwei Wochen nach seinem Berlin-Marathon wieder in Essen angetreten ist. Scheinbar braucht Karl-Heinz keine Regeneration, sein Körper ist auf Laufen eingestellt, sagt er. Die erreichte Zeit war mit 03:30:24 wieder gut.  Er hatte bei diesem Lauf mit neuen Wadenstrümpfen experimentiert und dabei leider in der zweiten Hälfte des Laufes erhebliche Probleme. In der ersten Hälfte des Laufs hatte er noch eine Zeit von 01:40 vorgelegt, in der zweiten Hälfte meinte er die Füße nicht mehr heben zu können und rutschte auf eine Zeit von 01:50.  Normalerweise gestaltet er seine Rennen sehr gleichmäßig. Waren es wirklich die Strümpfe oder lag es doch an der zu kurzen Zeit zwischen den Marathon-Läufen, fragen wir Normalläufer uns. Insgesamt aber war Karl-Heinz natürlich wieder in seiner Altersklasse auf den vorderen Plätzen zu finden und zufrieden. Nun will er sich mit einem letzten Marathon vor seinem Geburtstag aus der M60 verabschieden. Der letzte Lauf wird in der M60 am 16.11.08 beim Cuba-Marathon statt finden. Wir sind gespannt auf den Bericht und wünschen Karl-Heinz Erfolg und eine gesunde Heimkehr.

Gute Platzierungen beim Treiser Volkslauf

Durch die günstige Lage des Feiertags und den Beginn der Herbstferien konnte der SV Staufenberg leider nur 20 Athleten zum Volkslauf seines Vereinsnachbarn Lauf- und Walkingtreffs Treis entsenden.

Dennoch konnten sich die Läuferinnen und Läufer des SVS recht gut in Szene setzen und gute Zeiten und Platzierungen erreichen.

Der jüngste der Truppe, Nicolas Krug, lief ein gutes Rennen auf dem 10 km-Kurs und verpasste mit 40:17 Min. die angepeilte Schallmauer von 40 Minuten nur ganz knapp. Die Zeit bedeutete für ihn den Sieg in der Jugendklasse B.

Tolle Rennen liefen auch Petra Schladitz und Dieter Zibulka, die in 45:09 bzw. 38:41 Min. ihre Klassen gewannen.

Die weiteren Teilnehmer über 10 km

Karl Heinz Weil  44,40 Min.    3. M65

Herbert Becker    45:09 Min.  11. M 45

Wolfgang Vogel  50:06 Min.   5. M 60

Opper-Walther, Sabine  53:12 Min. 3. W 40

Auch auf der Halbmarathonstrecke gab es gute Ergebnisse.

Hier konnte Carsten Bock neue Bestzeit von 1:37:24 Std. laufen und damit ganz klar beweisen, dass er derzeit gut in Form ist. Auch Manfred Becker, der die ganze Strecke mit ihm zusammenlief, zeigte, dass er gerüstet ist für die Hessischen Marathonmeisterschaften in Frankfurt.

Norbert Völker erreichte mit seinen 1:43:16 Std. den 2. Rang in der M 55 und Novak Cegar war mit seinen 1:46:43 Std. und Platz 6 der M 55 ebenfalls zufrieden.

Uwe Schäfer blieb in 1:50:46 Std. in seinem Leistungsbereich, während Rainer Pirr in 2:00:56 Std. einen lockeren Trainingslauf absolvierte.

Ganz souverän spulte Jörn Jörren die 21,1 km ab und siegte in 2:01:52 Std. bei den 70jährigen.

Werner und Lilo Kuhn, Norbert und Marie Luise Wolff sowie Rudi Beutel und Norbert Zecher komplettierten das Team auf der Wanderstrecke

Bilder oben (links und Mitte) unsere Läufer vor dem Start, oben rechts Carsten Bock auf der HM-Strecke bei Km 17

links Novak Cegar und rechts Uwe Schäfer auch etwa bei km 17.

links Rainer Pirr und rechts Jörn Jörren (Enno) etwa bei 16,5 km auf der HM-Strecke

 

Karl Heinz Weil siegreich beim Berlin Marathon

 

Einen ganz tollen Lauf zeigte Karl Heinz Weil beim Berlin Marathon, den er in 3:24:35 Std. absolvierte und Rang 38. der M 60 belegte. In dieser Klasse kamen 789 Läufer ins Ziel

Dies zeigt, dass er sich unter den ersten 5% der 30.000 Gestarteten platzieren konnte.  Wir gratulieren!

 

Gute Leistungen beim VL in Garbenteich

Am Sonntag, dem 14.09.08, veranstaltete der SV Garbenteich seinen traditionellen Volkslauf, bei dem verschiedene Strecken über 10, 21,1 und 30 km gelaufen werden können.

In diesem Jahr passierte dem Veranstalter ein kleines Missgeschick mit der Kennzeichnung der Strecke, denn alle Läufer mussten etwa 800 Meter mehr laufen, was zu einigem Ärger führte.

Dennoch konnten die Athleten des SV Staufenberg mit recht guten Zeiten und Platzierungen überzeugen.

Karl Heinz Weil versuchte sich auf der 10 km-Strecke und kam als Sieger der M 60 in 46:52 Min. ins Ziel.

Über 21,1 km starteten Carsten Bock, in sehr guten 1:41:59 Std., und Herbert Becker, der mit 1:49:09 Std. aufwartete.

Auf der schweren 30 km-Strecke überzeugte Dieter Zibulka mit 2:11:33 Std., die ihm den Sieg in der M 50 brachten. Auch Novak Cekar war mit seinen 2:47:18 Std. zufrieden.

Eine sehr starke Leistung brachte Petra Schladitz mit ihren 2:36:35 Std. und Rang 2 der W 50

 

Herzlichen Glückwunsch Franzi!

Franzi Rachowski ist am Samstag 16.08.2008 mit neuer persönlicher Bestzeit von 10:57 über 3000m auf den 7. Platz bei den Süddeutschen Meisterschaften der weiblichen Jugend B in Ohrdruf gelaufen. Vertreten waren unterhalb des Weißwurstäquators Teilnehmer aus 8 Bundesländern.

Kommentar der Radaktion: Jetzt ist es soweit. Davon hat Papa Rainer Rachowski schon immer geträumt! "Ein eigener Rennstall mit Spitzenläuferin in der eigenen Familie und er mit Bettina als Trainerin und Trainer"!!!!!!  Jetzt lässt man Franzi rennen und wird hoffentlich mal selbst einen Gang zurück schalten.   

Franzi bei der Siegerehrung als 2. von rechts

 

Karl-Heinz Weil belegt erste Plätze in Serie:

Unser aktivster Senior und Weltreisender im Laufsport erreichte wieder beste Platzierungen in der zurückliegenden Saison des Jahres 2008. Hier die Zeiten und Ergebnisse:

10.08.08 Halbmarathon Stadtlauf des KSV Klein-Karben: 1. Platz der M 60  /  in 01:36:35,0

22.08.08 Schotten-Stausee 10.000 Meter Lauf: 1. Platz M60 / in 43:18,3

23.08.08 Heuchelheimer Mitternachtslauf 10.000 Meter: 1. Platz M60  / in 43:33,4

30.08.08 Wittmunder Klinkerlauf 10.000 Meter: 1. Platz M60  / in 44:14,0

07.09.08 Halbmarathon Stadtjubiläumslauf Oldenburg: 1. Platz M60 / in 01:36:35

Karl-Heinz berichtete, dass er besonders viel Spaß bei einigen freundschaftlichen Laufduellen im hohen Norden mit seinem Urlaubsfreund Horst Frense hatte. Dazu muss man sagen Karl-Heinz läuft im Alter von 64 Jahren noch in der M60, während Horst Frense als M65 an den Start geht. Horst Fresne ist mehrmaliger Norddeutscher- und Niedersachsenmeister im Halbmarathon und auf der 10.000 Meter Strecke. Beide lieferten sich spannende Rennen:

10.000 Meter in Wittmund: Frense 44:01 / Weil 44:14

Halbmarathon Oldenburg: Weil 01:36:35 / Frense 01:39:35  

Karl-Heinz 3. von rechts mit Horst Preissler, der mit 1.570 absolvierten Marathons Weltrekordler ist. Karl-Heinz 3. von links mit Oldenburger Lauffreunden, die in der Staffel 4 mal 1500 m kürzlich neuen deutschen Rekord in der M 65 gelaufen sind.

 

23. Swissalpine in Davos (more than a race)

  „Swissalpine oder „Die härteste Versuchung, seitdem es Berglauf gibt.“

Bettina Wicke-Rachowski und Rainer Rachowski hatten sich für den 26.07.2008 etwas ganz besonderes vorgenommen,  nämlich die Teilnahme am Swissalpine-Marathon in Davos. Bettina begnügte sich hierbei mit dem K 21, der unterhalb von Klosters-Davos auf der spektakulären Sunnibergbrücke um 13.00 Uhr bei 30 Grad gestartet wurde. Auf einer Halbmarathon-Distanz waren auf extremen Bergpfaden 680 Höhenmeter zu überwinden. Bereits nach der Brücke ging es steil bergauf. Dort begannen die ersten Läufer zu gehen, an überholen war auf den schmalen Pfaden nicht zu denken, sodass der erste Kilometer in 7 Min. und 38 Sekunden von ihr gelaufen wurde. Beschäftigt mit der Berechnung der Endzeit und in steilen Kehren noch laufend bis über Klosters war nach 6 km ein wunderschönes Bergpanorama (Piz Buin  3312 m und Verstanclahorn 3298 m) eine kleine Entschädigung für die Strapazen. Endlich ging es auf einen geschotterten breiten Weg bergab Richtung Klosters, jedoch nach einer Senke setzte sich die Laufstrecke wieder auf einen holprigen Bergpfad nach oben fort.  Bis zu dem Ort Laret ging es ständig bergauf, teilweise auf so schmalen und schwindelerregenden Pfaden. In Laret verlief die Strecke parallel zur Rhäitischen Eisenbahn bevor man dann die Hauptstrasse über ein sehr wackliges Gerüst, welches wohl in Deutschland nicht den Sicherheitsstatuten entspricht, querte.  Nach 11 km hatte Bettina eine Zeit von 1 Std. und 37 Min. Ihre Tochter Franziska rechnete mit einer Ankunft im Stadion von Davos nach 2 Std. , das war für Bettina bereits utopisch. Nochmals musste sie 130 Höhenmeter nach Davos-Wolfgang. Der höchste Punkt der Strecke war erreicht. Auf den Davoser See blickend ging es nun stetig bergab, aber nicht an der Seepromenade entlang, sondern oberhalb auf einem schmalen Waldpfad. Im nächsten Ort Stilli musste Bettina nochmals ein wackliges Gerüst bezwingen bis sie auf die Strecke des K78 und des Marathons traf. Die letzten drei Kilometer waren identisch und es ging immer wieder leicht bergauf und teilweise steil bergab. In einer Zeit von 2 Std. 20 Min. und 7 Sek. Erreichte sie das Ziel im Davoser Sportstadion. Von 1120 Teilnehmern hatte sie den 523. Platz, was den 30 Platz in ihrer Altersklasse W 40 bedeutete bzw. von 343 gestarteten Frauen war sie auf Platz 131 gelaufen. 

Rainer hatte sich den K78, den laut Veranstalter härtesten Berg-Ultramarathon der Welt“ die ultimative Herausforderung“, ausgesucht. Es ging 21 km durch noch alpines Gelände mit dem Panoramatrail als Schlüsselstelle auf 2600 m (extrem schmaler, teilweise exponierter Bergpfad).

Gestartet wurde im Sportstadion von Davos um 8:00 Uhr bei noch angenehmen Temperaturen und herrlichen Sonnenschein. Die ersten 5 km ging es noch relativ flach durch Davos (50 Hm), wo auf der Einkaufsmeile zahlreiche Zuschauer die Läufer anfeuerten. Danach verlief die Strecke bergauf Richtung Rotschtobel (100 Hm)und dann bergab zum Schmelzbach (-360 Hm). Weiter ging es über das weltberühmte Wiesenerviadukt bergab (-150 Hm), um danach wieder 150 Hm bergauf zu laufen. Jetzt führte die Strecke wieder bergab zum tiefsten Punkt in Filisur auf 1032 m (-210Hm). Zwei Kilometer Flachland waren nach 31 km angesagt, was absolut notwendig war, denn hier waren die Füße schon rund und Rainer zum ersten Mal platt.  Aber Rainer wusste, jetzt geht’s so langsam los, denn nun ging es von 1019 m bei km 32 über Bergün 1365m (km 39) und somit 500 gelaufenen Höhenmetern, auf den anspruchvollsten Teil der Strecke. Auf steilen Bergwegen durch das Val de Tours nach Chants, welches auf 1822 m liegt, war er bei Km 47 angelangt und hatte wiederum 437 Höhenmeter bezwungen. Rainer hatte die Strecke bis hierher bereits vorweg besichtigt und ging den Bergweg bis Chants gemächlich an, um ein wenig zu regenerieren. Dies war auch nötig, denn ab hier wurde es bitterer Ernst. 743 Höhenmeter auf exponierten Bergpfaden aufwärts in der glühenden Mittagshitze bis zur Keschütte (2632 m) raubten alle Reserven. Die ersten Läufer, die aufgegeben hatten, kamen Rainer nun mit zerknirschtem Gesicht entgegen, aber Rainer kämpfte selbst mit dem Aufgeben. Sein Puls wollte einfach nicht mehr unter 140 Schläge pro Minute sinken und nirgends an den Verpflegungsstellen gab es bisher Cola.

Als Rainer sich auf Steinen sitzend ausruhte, forderten ihn die Laufkollegen auf „weiter geht´s“ und so wurde dann die Keschütte auf 2632 m erreicht. Das war die Tortur pur. Auch an dieser Verpflegungsstelle gab es keine Cola. So ging Rainer in die Hütte, um sich eine Cola zu kaufen. Als er nach dem Preis fragte, sagte der Wirt „Wer so eine Leistung bringt, muss bei mir nichts bezahlen“. Bei Rainer flossen die Tränen. Nach der Cola ging es mit seiner Leistung steil nach oben, aber zunächst einmal 300 Hm bergab, um dann auf dem Panoramatrail über und durch Bergbäche, Schneefelder, die steil abfielen, auf exponierten, steilen und schmalen Wegen zum Scalettapass auf 2606 m zu laufen. Auf diesem Stück hat Rainer dann fast alle, die bergauf an ihm vorbeigelaufen sind, wieder überholt. Jetzt kam das gute Gefühl auf „Du schaffst es“. Auf dem Scalettapass bei km 60 reicht jedem Läufer ein Arzt die Hand und fragt, ob noch alles in Ordnung ist, wird dies nicht bejaht, dann wird der Läufer aus dem Rennen genommen. Ab hier geht es nun 18 km steil bergab; eine bei so müden Knochen nicht enden wollende Strecke.  Nun beim Bergablaufen wurde an jeder Verpflegungsstation Cola angeboten (da, wo es niemand mehr braucht). Hierüber sollte der Veranstalter einmal nachdenken. Am Eingang vom Sportstadion in Davos erwartet die Tochter Franziska bereits den Papa, der schon lange überfällig war (sein Ziel war unter 10 Std.), um mit ihm ins Ziel zu laufen. Nach 10 Stunden und 45 Minuten kam er endlich und lief mit Franzi an der Hand die letzten 200 m auf der Tartanbahn über die Ziellinie in einer Zeit von 10 Std.46 Min. und 31 Sek.. Dies bedeutete 599. Platz im Gesamtfeld und Platz 33 in der Altersklasse M 55.  Am Start waren 1251 Teilnehmer, von denen 839 ins Ziel kamen. An der gesamten Veranstaltung beteiligten sich über 5000 Teilnehmer auf den Strecken K 78, K 42, C 42, K 21, Walking 21 und K11. Rainers Fazit im Ziel: „Das war Grenzbelastung pur. Nie mehr!“.     

 

Staufenberger Langläufer wieder auf großer Bergtour

 Am Mittwoch, dem 16.07.08, war es wieder so weit, 4 Personen der Bergwandergruppe des SV Staufenberger reisten mit Pkw zum Ausgangspunkt ihrer diesjährigen Bergtour, der sie in die Sarntaler Alpen führte. Bernd Kinzler hatte erneut eine anspruchsvolle Bergtour über die gesamte Länge der „Sarntaler Hufeisenrunde“ organisiert.

Bewusst hatten die Bergfreunde ihre Hin- und Heimreise auf die Wochenmitte gelegt, um dem hohen Verkehrsaufkommen aus dem Weg zu gehen. So kamen sie auch fast unbehindert am frühen Nachmittag am Ausgangspunkt ihrer Tour in Verdins im Passeiertal an.

Hier wurden die Bergschuhe angezogen und die Rucksäcke geschultert, um mit dem Lift die ersten 500 Höhenmeter bei der Hitze einzusparen. Ab Oberkirn (1458 m) mussten noch 500 Höhenmeter zu Fuß bis zur Hirzer Hütte gemacht werden. In einer guten Stunde erreichten die Wanderer diese herrlich vor dem Hirzer gelegene Hütte. Gutes Essen und kühle Getränke befriedigten die Bergfreaks. Bei Anbruch der Dunkelheit ging es ab ins Bett, denn am nächsten Tag sollte früh losgegangen werden, weil es mittags Regen geben sollte.

Am nächsten Tag herrschte dichter Nebel und man sah kaum die Hand vor den Augen.

Von der Hütte aus führte der Weg steil bergan zur oberen Scharte (2698 m) zwischen Hirzergipfel und Hönigspitze. Auf die letzten 80 Höhenmeter zum Gipfel des Hirzer verzichtete die Truppe, denn bei dem Nebel war die Sicht gleich Null.

Steil bergab über den Gebirgsjägersteig zum Europäischen Fernwanderweg Nr. 5 vorbei an Videgger Plattenspitze (2610 m) und Plattinger Spitze (2670) führte der Weg durch Geröll zum Kratzbergsee. Hier erwischte die Wanderer dann der angesagte Regen, der am Missensteiner Joch (2138 m) dann so stark wurde und durch den Wind schräg von vorne kam, dass den Bergsteigern trotz Regencape das Wasser in die Schuhe lief.

Tropfnass kamen sie in der Meraner Hütte (1966 m) an, und wurden von dem Hüttenwirt sehr herzlich begrüßt. In der Hütte herrschte kaum Betrieb, denn bei dem Wetter kommen nur wenige Gäste.

Nachdem die Bergfreaks ihre nassen Klamotten im Trockenraum untergebracht hatten, brachte eine heiße Dusche die Lebensgeister wieder zurück, und der Hüttenwirt tat ein Übriges und servierte ein tolles 3-Gang-Menu. Lediglich die Sorgen um das Trockenwerden der Kleider plagten die Wanderer.

Tags darauf schien wieder die Sonne und der Weg über die Öttenbacher Alm, der herrliche Weitblicke zuließ war nach dem Regen gut zu gehen. Bis nach Untermarchen ging es ständig bergab. Hier ließ sich die Truppe von einem Taxi abholen der sie über Sarnthein hinauf zum Riederhof brachte. Damit hatten sie mehr als 2 Stunden auf Teerstraßen gespart.

Ab dem Riederhof stieg der Weg fast senkrecht an zum Sarner Schartl (2381 m). Hier an der Biwack Hütte wurden die Rucksäcke abgelegt und der 2460 m hohe Totem im Sturm erstiegen. Leider verwehrten dicke Nebelschwaden die sicherlich tollen Ausblicke.

Nach steilem Abstieg erreichte die Gruppe über gute Wege den Gasteiger Sattel. Hier wurden sie erneut vom Regen überrascht, der allerdings nicht ganz so heftig war als am Vortag.

Fast im Laufschritt erfolgte dann der Aufstieg zum Rittener-Horn-Haus (2259 m), denn dunkle Regenwolken kündigten neuen Regen an. Oben angekommen trieb der Wind die Wolken weg, und tolle Blicke zum Schlern, dem Rosengarten, Lang- und Plattkofel sowie der Marmolada taten sich auf. Das war allerdings auch das Schönste an dieser Hütte, denn Verpflegung sowie Wasch- und Schlafgelegenheiten waren mangelhaft.

So war die Truppe auch froh, am nächsten Morgen bei Sonneschein die ungastliche Stätte verlassen zu können.

Zurück zum Gasteiger Sattel über einen festen Weg, vorbei am Rittener Bildstock und dem Gasthof „Moar am Plun“ wurde die Stöfflhütte erreicht, wo eine vernünftige Brotzeit gemacht wurde. Nun führte der Weg ständig bergan und plötzlich tauchte das Latzfonser Schutzhaus (2311 m) auf, das samt dem Kirchlein auf einem Felsen vor der Kassianspitze liegt, und einen Fotohöhepunkt darstellt.

Hier wurde sich kräftig gestärkt, und dann ohne Rucksack die Kassianspitze (2574) erklommen. Da die Truppe wegen des Kirchweihfestes am Magdalenentag im Schutzhaus nicht übernachten konnte, mussten 400 Höhenmeter steil abgestiegen werden zur Klausner Hütte (1923 m), die eine kleine aber feine Herberge darstellte. Gutes Essen und ordentliche Quartiere erwarten hier die Wanderer.

Am Sonntag mussten die abgestiegenen 400 m natürlich wieder aufwärts bezwungen werden. Unterweg begegneten die Bergsteiger immer wieder Pilgern, die zum Magdalenentag wanderten. Über die Fortschellscharte (2296 m) führte die Tour über saftig grüne Almen hinauf zum Tellerjoch (2520 m). Hier entschieden sich die Bergfreaks, die Jakobspitze

(2742 m) zu erklimmen. Bei eisig kaltem Wind und dichtem Nebel ließ auch dieser Gipfel keine Weitblicke zu. Enttäuscht machten sich die Wanderer auf den sehr steilen Abstieg zu ihrem Tagesziel der Flaggerschartenhütte, die an dem gleichnamigen See liegt und auch „Marburger Hütte“ genannt wird. Auf der Hütte angekommen, entlud sich ein heftiges Berggewitter, das zentimeterdicken Hagel niedergehen ließ.

Am anderen Tag schien wieder die Sonne, aber auch Nebelschwaden und eiskalter Wind wechselten sich ab. Dennoch wurde über die Hörtlaner Scharte (2605 m) das Tagewaldhorn (2708 m) erzwungen. Dichter Nebel verwehrte erneut die Aussicht, und so stiegen die Bergwanderer sofort wieder über einen mit Stahlseilen gesicherten Steilabhang in Richtung des Tramintales ab. Hier war es etwas wärmer und auch nicht mehr neblig, so dass am Distelsee (2201 m) eine längere Pause eingelegt wurde.    

Weiter ging es über feuchte, tiefgrüne Wiesen hinauf auf die Scharte zwischen Tatschspitze (2526) und Niedereck (2304 m), wo man herrliche Blicke ins Talfer- und Eisacktal hatte. Oberhalb von Pens führte ein Panoramaweg entlang des Astenbergs (2367 m) über die Penser Jochalm, von der man schon das Penser Joch erblicken konnte.

Hier im Alpenrosenhof, einem sauberen Gasthof, übernachteten die Bergsteiger.

Am anderen Morgen schien die Sonne, aber es waren nur 3° plus, und die Wirtin erzählte uns, dass der Wetterbericht für Österreich Schnee gemeldet habe und dann immer ein „paar Flocken herüberkämen. Leichtes Schmunzeln erfolgte darauf, aber es sollte sich eine halbe Stunde bewahrheiten. Auf dem Weg zum Penser Weißhorn zog es sich zu und fing an heftig zu schneien. Das Schneetreiben hörte auch nicht auf, als die Wanderer an den Steinwandseen vorbeigingen und über das Gerölljoch(2590 m) emporstiegen zum Penser Weißhorn

(2705 m). Am Fuße dieses schwierigen Berges wurden die Rucksäcke abgelegt und trotz der widrigen Bedingungen der Gipfel erklommen, obwohl man oben keine 3 Meter weit kucken konnte. Der steile Abstieg gestaltete sich noch schwieriger, aber Gott sei Dank waren stellenweise Stahlseile zur Sicherung angebracht. Beim Abstieg  ließ der Schnee langsam nach und verwandelte sich in heftigen Regen, der aber bald aufhörte.

Nun führte der Weg immer entlang des Oberbergbachs steil bergab in Richtung Weißenbach.

In Weißenbach angekommen, wurde erstmal eine Pause eingelegt, bei der verbrauchte Energie aufgetankt wurde. Der anschließende Wanderweg nach Rabenstein gestaltete sich auch wieder etwas schwieriger als erwartet, da er heftige Steigungen und Gefälle aufwies, die die ohnehin strapazierten Beine noch müder machten.

Endlich im Rabensteiner Hof angekommen, konnte etwas für die müden Glieder getan werden, denn der Gasthof verfügte über eine komplette Wellness-Anlage. Dem Entspannen folgte ein fürstliches Abendessen, das den Tag abrundete.

Tags darauf, nach sehr gutem Frühstück, fuhr der Wirt die Bergfreaks bis nach Aberstückel, um ein lästiges Teerstück einzusparen. Von da aus stieg der Weg fast senkrecht bis zur Durralm( 1588 m) an. Von da an ging es permanent bergauf, vorbei an der Kaserwiesalm, wo die Wanderer von der Wirtin zu einem Bier eingeladen wurden, hinauf zum Missensteiner Joch (2128 m). Über die verschandelte Skiwelt Meran 2000 wurde bei orkanartigem Wind Kuhleiten (2362 m) erklommen, von wo dann steil hinab die Streitwaideralm (1560 m) erreicht wurde. Nach einer kurzen Pause erfolgte der weitere Abstieg zu den PKW, die auf knapp 800 m in Verdins standen.

Zur Erholung wurde in Marling bei Meran im Schießbichler Hof noch mal fürstlich gespeist und übernachtet.

Am Donnerstag, dem 24.07.08 erfolgte dann in aller Ruhe die Heimfahrt, die so wie die Hinfahrt störungsfrei ablief.

Quintessenz: Es war trotz des teilweise schlechten Wetters wieder eine tolle Tour!

Werner Kuhn, Otto Richter und Norbert Zecher danken Bernd Kinzler für die gute Organisation und Führung 

 

Die Wanderer beim Kartenstudium; Hintergrund: Marmolada, Sella, Rosengarten und Geißler Gruppe

Das Kirchlein am Latzfonser Kreuz im Hintergrund Rosengarten und Schlern

Staffellauf 100 Km Biel

Rainer Rachowski hat 10 Jahre hintereinander die 100 km in Biel  gelaufen. Im Jahr 2007 sollte  der Abschluss sein. "Genug ist genug und mein Ziel 10 mal zu finishen habe ich erreicht", war damals sein Kommentar nach einem letzten Laufkrimi mit Magenschmerzen und Durchfallproblemen. Trotz dieser Erfahrung, Biel scheint für Rainer ein Magnet zu sein und in seiner Familie gibt es Übertragungen dieser Magnetwirkung. Franzi,  die jüngste der Familie und das Nesthäkchen mit großem Lauftalent und herausragenden Erfolgen im Laufsport wollte in ihrem jugendlichen Alter von 15 Jahren auch mal  schnuppern und selbst erleben, was Vater Rainer in den Vorjahren so fühlte in diesem außergewöhnlichen Ultra-Lauf.

Michael der 36 jährige Sohn von Rainer, der noch vor ein paar Jahren sagte: "Was der Verrückte da tue (gemeint war Vater Rainer) will ich mir nie antun und der entgegen dieses Vorsatzes mittlerweile auch Marathon läuft, wollte plötzlich auch mal Biel-Luft schnuppern.  Bettina (Franzis Mama) mochte das Kind auch nicht allein lassen und sagte Ihre Unterstützung auch noch zu und so wurde die Franzi-Staffel für Biel gegründet. Na ja eigentlich brauchte man dafür 5 Läuferinnen und Läufer, und ein Senior sollte das junge Team bereichern. Die Wahl viel auf Norbert Wolff, der ja so gerne auch mal Biel schnuppern wollte, aber 100 Km mit 65 Jahren und 90 Kg Kampfgewicht nicht hätte laufen können.

Die gemischte Franzi-Staffel war geboren!

Verrückt: Da fahren wir nun mehr als 500 km am Freitag Nachmittag nach Biel, treffen uns um 20.00 Uhr in der Eishalle zum Empfang der Startunterlagen und Rainer erklärt, dass er zwei Staffelstrecken übernehmen werde, weil Bettina mit fiebriger Erkältung ausgefallen ist. Dann schauen wir uns gemeinsam den Start der wirklichen Ultras an. 2.000 Läuferinnen und Läufer starten um 22.00 Uhr über die volle Distanz!  Ganz Biel scheint auf den Beinen zu sein und begleitet diese modernen Gladiatoren in die Nacht.

Unser Staffel-Start ist eine Stunde später. Ab jetzt sind mehr als 5.000 Teilnehmer auf dem Gesamtkurs. Franzi erlebt als erste unserer Staffel das besondere Feeling dieses Laufes. Dennoch hat sie Zeit Eindrücke der Einkaufsmeile in Biel zu sammeln. Später berichtet sie von den Auslagen in Lacoste und Joop Geschäften. (Anmerkung: Vater Rainer kommentierte später: "Du solltest laufen und keinen Schaufensterbummel machen!") Franzi tauchte am Ortsende in die Nacht mit hunderten von laufenden Menschen vor und hinter ihr. Ein Lindwurm von Stirnlampen zieht sich über sonst einsame Waldwege, Straßen, Orte und Hügel.  Franzi überholt hunderte von Läufern, solchen, die ihre Kräfte für die volle Distanz einteilen müssen. Franzi kann aufs Tempo drücken. Ihre Ablösung erfolgt nach 17,4 Km im Ort Aarberg den sie in der Zeit von 1:24,31 erreicht. Norbert hat beim Wechsel Zeit sie zu fragen, wie es lief und ob sie friere. "Es lief super, ich habe Gänsehaut von der Stimmung an der Strecke und unter der Brücke in Aarberg, und im nächsten Jahr bitte noch einmal", war die unglaubliche Antwort.

Nun startete Norbert gegen 0:41 Uhr in die Nacht. Klar, dass er die guten Zeiten der anderen Staffelteilnehmer nicht halten würde. Mit 65 und etwas dickem Leib musste er schon für ein Durchkommen auf den 21,1 km dankbar sein, und so trotte er auch ohne Unterbrechung gleichmäßig seinen Part ab, überholte komischerweise auch ein paar hundert Läuferinnen, Läufer und ihre vor Müdigkeit schon schaukelnden Fahrradbegleiter und kam mit einer Zeit von 2:14,22 in der Wechselzone in Oberramsau an. 

Rainer, der nun die schwerste Aufgabe mit zwei Staffelabschnitten übernahm, schien dennoch zufrieden und optimistisch.  Sein heimliches Ziel mit der Staffel unter 10 Stunden zu bleiben, schien ihm wohl noch erreichbar, und so legte er  alle Erfahrung aus seinen früheren Bielläufen in seine Beine. Manchmal frohlockte er in seinem Lauf an Steigungen und bedauerte die armen "Irren", (die mit der vollen 100 km Distanz) die an Hügeln nur noch mit den Füssen scharrten ohne wirklich Geschwindigkeit zu laufen. Rainer fühlte sich fitt und bewältigte die 3. Teilstrecke über 17,6 Km in 1:39,39 und legte dann den 4. Streckenabschnitt, der auch noch über Naturwege mit Wurzeln und Steinen führte bei einer Länge von 20,5 km in 1:56,45 Stunden hin. Rainer kannte ja aus früheren Jahren jeden Meter der Strecke und natürlich hatte er im "Vorbeifliegen" an hunderten von Teilnehmern Mitleid, aber auch ein tolles Gefühl im sich jetzt immer mehr auseinander ziehenden Feld, ein eigenes Rennen ohne magische Todpunkte  machen zu können. Die Nacht blieb trocken und kühl, ideales Laufwetter!

Rainer übergab an Sohn Michael in Bibern den Chip und nun legte auch noch Michael als letztes Familienmitglied richtig gut los! (Anmerkung: Norbert war als Seniorläufer auch wie ein Familienmitglied bei Rachowskis aufgenommen, so fühlte er es wenigstens.)

Michael lief nun bereits im Tageslicht. Der frühe Morgen war erfrischend. Seine Strecke von 23,4 km bis zum Ziel in Biel legte er in einer Zeit von 2:13,46 hin. Als wir anderen Staffelteilnehmer ihn bei km 99 in Empfang nahmen und ihn dann bis ins Ziel begleiteten, nahmen wir uns Zeit für ein Foto an der 99 Km-Marke. Gemeinsam zog oder schleifte er uns mit lockerer Höchstgeschwindigkeit dann Hand in Hand über die Ziellinie. Was für ein Gefühl als die Franzi-Runners angesagt wurden und unter Beifall den blauen Läufer im Zielkanal bewältigten.

Mehr als 1.000 km Autofahrt, ohne Schlaf, in der Nacht dann ein paar km laufen, lohnt sich das haben wir uns selbst und andere Freunde uns später gefragt? "Ja," ist die eindeutige Antwort. Biel hat eine eigene Aura, ein besonderes Spektrum, einen Reitz, der bei anderen Veranstaltungen so nicht aufkommt. Es hat Spaß gemacht und wird zur Nachahmung unserem Lauftreff empfohlen.

Ach so: Unsere Zeit blieb durch die guten Leistungen von Franzi, Rainer und Michael trotz dem Bremser Norbert unter 10 Stunden, genau bei 9:29,03, was einem Schnitt von 5,41 min / Km entsprach und weil wir nun durch den Ausfall von Bettina als reine Männerstaffel zählten, mit dem 49. Staffelplatz der Männer bewertet wurde. (Aber weder Platz noch Zeit war uns wirklich wichtig. Die größte Freude empfanden wir alle über die tolle Leistung und den Spaß mit dem Franzi dabei war. Zu Recht waren wir ein Team: "Die Franzi-Runners"

 

Empfang der Startunterlagen in der Eissporthalle in Biel um 20.00 Uhr
Die Franzi-Runners treffen ihren Schlussmann Michael am Km 99 um 8:20 Uhr und laufen gemeinsam zum Ziel.

Die Franzi-Runners als Staffel nach 100 km um 8:29 Uhr mit einer Brutto-Laufzeit von 9:29,032 im Ziel
In der Eissporthalle in Biel erhalten wir Urkunden und T-Shirts, danach trinken wir gemeinsam einen Schoppen und düsen ohne weitere Kulturerlebnisse wieder gen Heimat.

Frühlingshalbmarathon Meran-Algund

Bereits zum 15. Mal zog es die Langläufer des SVS zum Frühlingshalbmarathon in die Südtiroler Kurstadt Meran. 2 Frauen und 6 Männer des Staufenberger Lauftreffs wollten beim mit Weltklasseathleten aus 20 Ländern besetzten superschnellen Halbmarathon durch die Obstplantagen des Meraner Beckens gute Zeiten laufen.

Am besten gelang dies den Jüngsten des Vereins. So konnte Janis Drögekamp bei angenehmen Lauftemperaturen von 13 Grad die gute Zeit von 1:25:48 Std. und den 25. Platz in der Hauptklasse erreichen.

Eine besondere Leistung erbrachte die erst 15jährige Franziska Rachowski, denn sie lief bei ihrem ersten Halbmarathon die Klassezeit von 1:34:03 Std. Dies bedeutete Rang 8 in der Frauen Hauptklasse, weil keine Jugendwertung erfolgte.

Nur 2 Sekunden später passierte Martin Schäfer die Ziellinie, der Franzi die gesamte Strecke begleitet hatte.

Auch Rainer Rachowski, der für seine Tochter anfangs Pacemaker gemacht hatte, erreichte die gute Zeit von 1:37:46 Std. und Rang 16 der M 55.

Norbert Zecher konnte nicht ganz an seine Leistungen der Vorjahre anknüpfen, denn mit seinen 1:40:34 Std. platzierte er sich nur auf Rang 7 der M 65.

Dafür gelang Bettina Wicke-Rachowski die tolle Zeit von 1:44:17 Std., die ihr Rang 17 der W 40 einbrachte. Diese Leistung spiegelt ihren derzeitigen guten Trainingszustand wieder, den sie bei ihren Starts in Biel und Davos gut nutzen kann.

Besser als erwartet lief es auch bei Norbert Wolff, denn mit 2:05:52 Std. und Rang 19 der M 65 hätte er im Vorfeld nicht gerechnet.

Ute Poethke war bei ihrem ersten Halbmarathon mit der Zeit von 2:14:26 Std. recht zufrieden.

Anschließend an den Wettkampf machten die Staufenberger noch einige Tage Urlaub in dieser wunderschönen Gegend.

 

Rund um die Steinmühle in Marburg-Cappel

 Bei gutem Laufwetter fand am Samstag, dem 08.03.2008, die 16.Auflage des Frühjahrslaufes „Rund um die Steinmühle“ in Marburg-Cappel statt. 457 Frauen und Männer, darunter 189 Starter auf der Halbmarathon-Strecke gingen auf den Rundkurs durch die Lahnauen im Süden Marburgs an den Start. Ausgetragen wurden noch ein Marathon und ein Staffellauf. Des Weiteren fanden die Deutschen Meisterschaften im 50-Kilometerlauf statt. Als einzigste vom SV Staufenberg ging Bettina Wicke-Rachowski auf die Halbmarathon-Strecke. Von 37 gestarteten Frauen lief sie als 5. im Frauenfeld über die Ziellinie. Mit einer Zeit von 1:45:59 erreichte sie in ihrer Altersklasse W 40 den 2. Platz.

 

Frühjahrslauf der LGV Gießen in der Wieseckaue

9 Staufenberger Starter 5 Sieger

Zum 33.zigsten Mal fand am Sonntag, dem 09.03.2008, der Frühjahrslauf der LGV Marathon Gießen statt. Der Veranstalter hatte einen Bambinilauf, einen Schülerlauf und einen Jedermannslauf von 5 km sowie eine Walkingstrecke von 5 km im Angebot. Einen Hauptlauf von 21,1km und ein

10 km Lauf rundeten die Veranstaltung ab. Das Organisationsteam  hat alles sehr gut vorbereitet der Service war perfekt und die Siegerehrungen wurden  schnell nach dem Rennen durchgeführt. Auch das Wetter   war ideal 5- 9 Grad + und trocken. Es starteten auf der 10km Strecke 6 Staufenberger und den Halbmarathon liefen 3 Staufenberger.

1.  Platz in der WJB für Franziska Rachowski über 10km in 44:34

1.     Platz in der MJB für Nicolas Krug über 10km  in 43:30

1.  Platz in der M55 für Rainer Rachowski über 10km in 45:45

1.     Platz in derW50  für Petra Schladitz über 21,1km in 1:44:33

1.     Platz in der M50 für Dieter Zibulka über 21,1km in 1:27:48

2.     Platz in der M60 für Karl-Heinz Weil über 10km in 44:39

3.     Platz in der M45 für Michael Wicke über 21,1km in 1:34:55

13.Platz in der M50 für Uwe Schäfer über 10km in 53:31

15.Platz in der M45 für Herbert Becker über 10km in 47:23

 

 

 Letzte Bearbeitung mit Stand: 14.04.12